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Kung Fu
11.10.2011, 14:57
Beitrag #1
Kung Fu
GESCHICHTE:
Es ist nicht einfach über die Geschichte der traditionellen chinesischen Kampfkünste zu erzählen. Denn es existieren keine zuverlässigen Dokumente, die meisten Informationen wurden in verschiedenen Schulen von Generation zu Generation mündlich weitergegeben. Das Unterscheiden zwischen Wahrheit, Legende oder reiner Phantasie ist schwierig.

Chou - Dynastie
Die ersten verlässlichen Erwähnungen der Kampfkünste gehen auf die Chou-Dynastie (1122 - 221 v. Chr.) zurück. In dieser lebte Sun Tzu, der bedeutendste chinesische Theoretiker der Kriegskunst. Von ihm findet man die ersten historischen Erwähnungen spezieller Kampfkünste.

Hang - Dynastie
In der Zeit der Hang-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) war der Kampf mit der blossen Hand sehr populär. Im ersten Jahrhundert nach Christus entwickelte ein berühmter Meister namens Kuo I einen Stil, der Ch'ang Shou (lange Hand) genannt wurde. Manche erachten diesen Stil, als den direkten Vorläufer des Shaolin-Boxens.

Zeit der drei Reiche

Die dritte Epoche (220 - 280 n. Chr.) ist reich an Heldentaten. Die Kampfkünste im allgemeinen sowie die Befestigungen und Kriegsmaschinen wurden in dieser Zeit besonders perfektioniert. Die mutigen Taten der Krieger und Helden wurden in vielen Romanen und historischen Dramen verewigt.

Ming - Dynastie
Kuan Yü (auch unter dem Namen Kuan Kung bekannt), einer der populärsten Helden, war eine wahre Personifizierung von Mut, Loyalität und Hingabe. Er wurde in der Ming-Dynastie sogar vergöttert und als Kriegsgott verehrt. Er beherrschte den Umgang mit der Hellebarde auf perfekte Art und Weise. Die Hellebarde ist eine der grundlegenden Waffen des Shaolin-Boxens und wurde zu Ehren von Kuan Yü, Kuan Tao genannt.

In dieser Zeit lebte auch der renommierte Arzt Hua To. Er entwickelte eine Serie von Gymnastikübungen, die auf dem typischen Verhalten von fünf Tieren (Tiger, Affe, Bär, Hirsch und Kranich) basierte. Diese Techniken beeinflussten die Entwicklungen der Kung Fu Meister, die sich oft von der Kampfweise der Tiere inspirieren liessen.

Chin - Dynastie
In der Chin-Dynastie (280 - 316 n. Chr.) verbreitete sich der Buddhismus auf eine sehr rasante Art und Weise in ganz China. Überall wurden Klöster und Tempel erbaut. Unter anderem auch der Shaolin Szu Tempel. Er wurde in der Provinz Honan in den Hängen des Berges Sung errichtet.

Nord - und Süd - Dynastie
Der Überlieferung nach kam gegen 520 n. Chr. (Epoche der Nördlichen und Südlichen Dynastien: 420-589 n. Chr.) ein indischer Mönch namens Bodhidarma in den buddhistischen Shaolin-Tempel und gründete dort den Chan-Buddhismus. Die bis dahin in China bereits existierenden Kampfformen wurden durch den Chan-Buddhismus zu Kunstformen erhoben. Im Chan-Buddhismus werden die Kampfkünste als Mittel zur geistigen Vervollkommnung betrachtet. Die Atem- und Bewegungstechniken die Bodhidarma den Mönchen lehrte, stammten aus dem indischen Yoga. Ob Bodhidarma als Person wirklich gelebt hat ist so fraglich wie die historische Existenz von Jesus und letztendlich eine unbedeutende Glaubensfrage. Fest steht, dass im 6. Jhd. n. Chr. die Buddhistischen Mönche im Shaolin-Kloster Yoga-Übungen praktizierten und sich intensiv mit Kampf - und Selbstverteidigungstechniken beschäftigten. Zweifellos war es die Abgeschiedenheit und die geordnete Ruhe ihres Lebens als Mönche, die die Entwicklung und Perfektion der Kunst des Kung Fu erst möglich machten. Dank des, durch den Chan-Buddhismus erreichten, psychischen und physischen Niveaus der Mönche, durchlief die Kampfkunst (ohne und mit Waffen) eine bis dahin in der Weltgeschichte unbekannte Evolution.

Sung - Dynastie
Der in der Sung-Dynastie (1103-1142 n. Chr.) lebende General Yüeh Fei führte die 8 traditionellen Gymnastik-Übungen Ba Duan Jin des Kung Fu bzw. des Qi Gong ein, und wird als Gründer des Adlerstils Yue Jia Ien Chao („Adlerklaue der Yue-Schule“) angesehen.

Yuan - Dynastie
Kublai Khan, der Enkel des Dschingis Khan, vernichtete 1279 vor Kanton die kaiserliche chinesische Flotte. In der Folge eroberten die Mongolen das zerfallende Reich der Sung, Kublai Khan wurde Kaiser von China und gründete die Yuan-Dynastie (1279-1368 n. Chr.). In dieser Epoche entstand vermutlich der bekannteste innere Stil des Kung Fu, das Tai Chi Chuan. Tai Chi Chuan bedeutet soviel wie „Faustform des höchsten Pols". Der Begriff Tai Chi stammt aus dem Taoismus und bezieht sich auf die Einheit und Relation von Yin und Yang, den taoistischen Grundprinzipien des Universums.

Ming - Dynastie
Die Mongolen wurden schliesslich gewaltsam vertrieben und Chu Yüan Chang wurde zum Kaiser ernannt. Damit begann die Epoche der Ming (1368-1644 n. Chr.). Im 16 Jahrhundert begründeten der Shaolin Mönch Chueh Yuan und ein Mann Names Li Sou das Wu Hsing Chuan ("Faustform der 5 Tiere"). Tiger (Hu), Drache (Lung), Kranich (He), Schlange (She) und Leopard (Pao) formen noch heute die 5 traditionellen Tierstile des Shaolin Kung Fu.

Qing - Dynastie
Der letzte Ming-Kaiser erhängte sich während einer Revolte im Jahr 1640 unserer Zeitrechnung. Die von seinen Gefolgsleuten zur Hilfe gerufenen Stämme aus der Mandschurei, schlugen den Aufstand nieder und besetzten Peking. Entgegen ihrer Zusicherung zogen sie sich die Mandschus jedoch nach ihrem militärischen Eingreifen nicht in ihre Heimat zurück. Sie gaben die Macht nicht mehr ab, besetzten ganz China und gründeten die Qing-Dynastie (1644-1911 n. Chr.). Das chinesische Volk stand den fremden Machthabern von Beginn an feindlich gegenüber und leistete Widerstand. Das Shaolin-Kloster war dabei eine Keimzelle der organisierten Resistanze. Die Mandschu-Herrscher zerstörten in der Folge das Kloster (Nordchina) und die fliehenden Mönche errichteten einen neuen Shaolin-Tempel in der Provinz Fukien (Südchina). Die gewaltsame Vertreibung der Mönche aus dem nordchinesischen Tempel führte zur Verbreitung ihres Wissens an das gemeine Volk. Das sich bis dahin isoliert in den Klöstern hoch entwickelte Kung Fu fand so seinen Weg zu den Menschen in ganz China. So entwickelten sich unterschiedliche Stile. Gemeinsam tragen aber alle den Samenkeim des klassischen Shaolin Kung Fu aus Nordchina in sich. Die Qing-Dynastie endete durch die Proklamation der Chinesischen Republik am 01.01.1912.

In Nanchino wurde 1928 das Kuo Shu ("Institut für Nationale Kunst") gegründet. Eine Kommission der damals bedeutendsten und renommiertesten Meister unternahm einen wissenschaftlichen Versuch der Bestandsaufnahme der zahlreichen Kung Fu Richtungen in China.

Im Jahr 1937 wurde China durch die Invasion japanischer Truppen in den II. Weltkrieg hineingezogen.

Nach der Machtübernahme der Kommunisten (unter Mao Dse Dung) im Jahr 1949 verliessen viele Kung Fu Meister China und flohen nach Hong Kong und Taiwan, wo sie ihre Künste in grösserer Freiheit praktizieren konnten.

Kung-Fu von heute
Nach dem Verbot der traditionellen Kampfkünste durch die fehlgeleiteten Ideologen der Kulturrevolution werden in China inzwischen wieder auf breiter Basis Kampfkünste geübt. Jedoch ist das heutige in der Volksrepublik praktizierte Wu Shu ("Kunst des Krieges") nicht mit den traditionellen Wu Shu bzw. Kung Fu zu verwechseln. Das moderne chinesische Wu Shu ist ein künstliches Konstrukt der kommunistischen Machthaber Chinas, der kriegerische Ursprung der Künste, der Kampf/Selbstverteidigung, tritt hinter artistischen/akrobatischen Aspekten zurück. Gemäss der in China herrschenden Ideologie eines vereinheitlichten, kommunistischen, klassenlosen Systems wurden auch die alten, klassischen Kampfkünste vereinheitlicht und in ein, der alles beherrschenden Partei, passendes Schema gepresst.

Traditionelles Kung Fu, so es noch irgendwo existiert, kann leider nur noch in Taiwan bzw. in manchen Schulen in Europa und den USA gefunden werden. Aber auch dort treten klassische, traditionelle Ansprüche zunehmend hinter anderen Interessen zurück. Anders als die Partei-Ideologie in China ist es das Streben nach finanziellen Profit und Reichtum das die alten Ideale und Traditionen verdrängt. So findet man heutzutage in der westlichen Welt eine Unmenge von Grossmeistern, "Kung Fu Schwarzgurt-Trägern" bzw. sogar "Dan-Grade" im Kung Fu. Traditionell gab und gibt es im chinesischen Kung Fu keine Graduierungen, abgesehen von der sinnvollen Unterscheidung zwischen Lehrer und Schüler.

Angesichts der langen Geschichte der Chinesischen Kampfkünste sollte diese Anwandlungen mit grösster Vorsicht betrachtet werden, gewinnen in der Zukunft derart "neue, moderne" Einstellungen die Oberhand, so wird auch noch der letzte verbliebene Rest des ererbten Wissens der alten Meister verloren gehen.

PHILOSOPHIE:
Hinter dem Kung Fu steht nicht nur die Schule der Kampfkunst, sondern auch eine ganze Philosophie für Körper und Geist. Kung Fu was übersetzt etwa soviel heisst wie „Harte Arbeit“ lehrt den Schüler Selbstbeherrschung und Disziplin. Im System des Kung Fu spielen die Theorien von Yin&Yang und den „5 Elementen“ eine wesentliche Rolle.

Yin & Yang
Das Yin&Yang zeigt auf wie wichtig Gegensätze sind, weil das eine nicht ohne das andere existieren kann wie z.B. ohne Nacht gäbe es keinen Tag. Das Yin steht dabei für das weibliche, ruhende, dunkle, negative und das Yang für das männliche, aktive, helle, und positive der chinesischen Philosophie.

Im Kung Fu ist Yin&Yang bekannt als Gesetz der Harmonie und besagt, dass man mit und nicht gegen die Kraft des Gegners wirken soll. Dieses Prinzip schafft so die besten Begebenheiten, sich selbst zu verteidigen.

5 Elemente
Die 5 Elemente (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser), welche aus der Interaktion von Yin&Yang entstehen, beschreiben im Grunde dasselbe wie Yin&Yang. Hier gibt es einen Förderungszyklus (Holz bringt Feuer, Feuer bringt Erde, Erde bringt Metall, Metall bringt Wasser) sowie einen Kontrollzyklus (Holz bezwingt Erde, Erde bezwingt Wasser, Wasser bezwingt Feuer, Feuer bezwingt Metall, Metall bezwingt Holz). Diese 5 Elemente widerspiegeln sich in den Formen des Kung Fu. So gibt es harte wie auch weiche, schnelle wie auch langsame Techniken.

Auch hatten der Chan-Buddhismus, der Taoismus, der Konfuzianismus und das I-Ging einen starken Einfluss auf die Entfaltung des Kung Fu.

Chan-Buddhismus
Im Chan-Buddhismus erreicht der Mensch seine Vollkommenheit durch die Meditation. Der Chan-Buddhismus lehrt sich im Hier und Jetzt zu befinden und keine Gedanken an Vergangenheit oder Zukunft zu verbrauchen. Man soll sich loslösen von Wünschen, Sorgen, Leidenschaften und die Dinge so geniessen wie sie sind, ohne an ihnen gebunden zu sein.
Durch die Meditation entleert der Schüler seinen Kopf von unnötigen Gedanken. Nur so ist er voll Aufnahmefähig und kann ohne zu Überlegen instinktiv auf die Aktionen des Gegners reagieren. Erst wenn der Geist frei von Aggressionen oder Ängsten ist, kann man das Vorhaben des Gegners erkennen und entsprechend darauf reagieren.
Der Chan-Buddhismus steht für härte und Disziplin

Bodhidharma, brachte Chan-Buddhismus nach China, auf Bild 9 Jährige Meditation, Mönch schlägt sich aus Ehre die Hand ab

Taoismus
Im Taoismus steht das Dao als das zentrale Element des Taoismus und wird oft als „Weg“ oder Strasse“ übersetzt. Jedoch sollte man das Dao, als eine unübersetzbare Definition eines umfassenden Weltprinzips verstehen, welches dem Menschen rein rational zugänglich ist. Der Mensch soll im Einklang mit diesem Gesetzt leben und deshalb gilt der Grundsatz des „Handeln, durch nicht Handeln“ (wei wu wei).
Der Sieger ist derjenige, der nachgibt, dass heisst, man soll seine Handlungen denen des Gegners anpassen. Der Taoismus steht für Weichheit und Nachgiebigkeit.

Konfuzianismus
Der Konfuzianismus regelt die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das Leben des Menschen wird von 5 Beziehungen bestimmt:
- Fürst und Staatsdiener
- Vater und Sohn
- Mann und Frau
- Älterer Bruder und jüngerer Bruder
- Freund und Freund
Diese fünf Beziehungen werden durch die Tugend der Menschenliebe, der Gerechtigkeit und der Ehrerbietung bestimmt. Im Kung Fu stammt die Beziehung zwischen Meister und Schüler und zwischen den Schülern aus dem Konfuzianismus.

I-Ging
Das I-Ging (Buch der Wandlungen) beschreibt wie sich die Dinge im Wandel befinden, ständig Veränderungen unterworfen sind. Alles was im Universum geschieht, wird mit dem was sich auf der Erde und dem Menschen ereignet in Verbindung gebracht. Die Sonne geht auf und wieder unter, Lebewesen werden geboren und sterben wieder. Erfolg und Misserfolg, Sieg und Niederlage, Freude und Schmerz unterliegen dem Schicksal des Wandelns. Alles im Universum wandelt sich, nichts bleibt und ist ewig von Dauer. Im Kung Fu wird dieses Prinzip genutzt indem man z.B. vom Vorwärtsgehen ins Rückwärtsgehen umschaltet oder dass man die Niederlage in einen Sieg umwandelt.


Man wird nie fertig gelernt haben, denn je höher man im Kung Fu kommt, desto mehr merkt man, dass man eigentlich noch nichts weiss. Die Schule des Kung Fu, dauert ein ganzes Leben lang und ist deshalb auch nicht mit Karate oder anderen Kampfsortarten zu vergleichen. Denn Kung Fu ist eine Kampfkunst, kein Kampfsport.

Quelle: http://www.kungfu-online.ch/

Liebe Grüße,
Karin

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11.10.2011, 16:34
Beitrag #2
Re: Kung Fu
Einen Gesichtspunkt wurde hier nicht ausreichend beleuchtet. Alle Kriegskünste und im speziellen die Chinesischen hatten unter anderem auch den Sinn -- Massen zielgerichtet zu bewegen -- . Das Ziel war in diesem Fall die Gegner möglichst rasch zu besiegen und Ländereien zu gewinnen. In kaum einem anderen Land würden die Menschen so gezielt unterdrückt und in Angst gehalten. Nur so konnte die Obrigkeit ihre Ziele -- noch mehr Macht und Reichtum -- möglichst wiederstandsfrei verfolgen.
Vergeleichbare Situationen gab es auch in Europa in der Ritterzeit. Nur daran will oder kann sich kaum einer erinnern.
Wenn Historiker dieses Thema auf Fakten gestützt untersuchen kommen sehr interessante Ergebnisse heraus. z.B. die König Athur - Sage die ihren historischen Hintergrund in einem sehr erfolgreichen römischen Feldherren mit einer Kampfabteilung aus dem Ostreich die ihm sehr ergeben waren, hat. Oder -- Dschingiskahn der ein Nachfahre von russischen Kosaken aus dem Kosaken - Nordheer war, welches nach einem Streit mit dem Zaren nach Osten ziehen musste. Diese Leute sollten bis nach Japan gekommen sein und sogar für den Teno tätig gewesen sein.

mit sportlichen Grüßen


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20.10.2011, 15:05 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.06.2014 13:53 von Karin.)
Beitrag #3
Re: Kung Fu
Das Video ist zwar leider nicht in deutsch, aber ich find es irgendwie faszinierend




Liebe Grüße,
Karin

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22.10.2011, 17:14
Beitrag #4
Re: Kung Fu
Soe wie es scheint funktioniert der Youtube Button nicht ganz.
Ich bin bereits auf der Suche nach einer Lösung, sobald ich eine habe werdet ihr es auf jeden Fall erfahren.

weitere Webprojekte von mir: PC-Rescue.at | American-Football.co

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren!

Liebe Grüße Neo
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22.10.2011, 18:28
Beitrag #5
Re: Kung Fu
SHAOLIN KUNG FU

Als Shaolin Kung Fu (chinesisch 少林功夫 Shàolín Gōngfu, W.-G. shaolin kung fu „Shaolin-Fähigkeiten“), Shàolín Quánfǎ (chinesisch 少林拳法 „Shaolin-Faust-Fähigkeiten“) oder kürzer Shàolín Quan (kant. sil lum kuen „Shaolin-Faust“) werden diejenigen chinesischen Kampfkunst-Stile (Wushu) bezeichnet, die sich in irgendeiner Weise auf das chinesische Shaolin-Kloster beziehen. Versteht man den Begriff im engeren Sinn, dann zählt man dazu nur die Techniken, die Legenden zufolge in der Gründungsstätte, dem buddhistischen Shaolinkloster am Berg Song Shan in der Provinz Henan (China), entwickelt wurden. Im weiteren Sinn werden darunter auch Stile gefasst, die von anderen, mit Shaolin verbundenen, Klöstern oder auch von Wandermönchen stammen sollen.

GESCHICHTE

Erste historische Quelle

Die Zuschreibung der Shaolin-Kampfkunst zu Bodhidharma ist von Kampfkunst-Historikern immer wieder als historisch nicht belegbar bezeichnet worden, zuerst von Tang Hao, der 1930 gezeigt hat, dass das Buch Yi Jin Jing, auf dem diese Zuschreibung basiert, eine Fälschung ist [1][2]. Der älteste historische Beleg für eine Beteiligung des Shaolinklosters an kriegerischen Auseinandersetzungen ist eine Stele aus dem Jahr 728, die die Beteiligung an zwei historischen Ereignissen beschreibt, nämlich die Verteidigung des Klosters gegen Banditen im Jahr 610 und seine Beteiligung am Sieg der Tang-Dynastie über Wang Shichong in der Schlacht von Hulao im Jahr 621. Darüber hinaus wird die Patronage der Tang-Dynastie für das Kloster erwähnt. Es finden sich jedoch keine Hinweise auf irgendwelche speziellen Kampfkunstfähigkeiten der Shaolinmönche.

Quellen aus der Zeit der Ming-Dynastie

Bis zum 15. Jahrhundert existiert kein weiterer Beleg für eine kriegerische Betätigung der Shaolinmönche. Aus dem 16. und 17. Jahrhundert existieren mindestens 40 Quellen, die von speziellen Kampfkunstfähigkeiten der Shaolinmönche berichten. Diesen Quellen zufolge sind in der Mitte des 16. Jahrhunderts aus dem gesamten von der Ming-Dynastie beherrschten Reich Militärexperten ins Shaolinkloster gereist, um diese Kampfkunstfähigkeiten zu studieren. Die Quellen sprechen insbesondere von waffenlosen Kampfformen, von Speer- und von Stockfechttechniken.

Das älteste überlieferte Handbuch über Shaolin-Kampftechniken, die „Abhandlung über die originale Shaolin-Stockkampf-Methode“, wurde um 1610 verfasst und 1621 veröffentlicht. Der Autor, Cheng Zongyou, berichtet in der Quelle, was er in seinem mehr als zehnjährigen Aufenthalt im Shaolinkloster gelernt hatte.

Der Geograph Zheng Ruoceng hat in der detailliertesten Quelle des 16. Jahrhunderts überliefert, dass im Jahr 1553 ein Wan Biao von der Nanjing-Militärkommission Mönche als Kämpfer gegen marodierende Piraten angeheuert hat, unter ihnen Mönche aus dem Shaolinkloster. Mönchskrieger waren dieser Quelle zufolge an mindestens vier Schlachten beteiligt.

Entstehungslegenden


Viele Informationen über die Shaolin-Kampfkunst basieren auf Legenden und Mythen.

Als Vorläufer der Shaolin-Kampfkunst werden demnach vor allem die in der Qin- und der Han-Dynastie praktizierten Formen des Zweikampfes angegeben, z. B. Jiaodi (Kämpfer setzten sich Hörner auf und attackierten einander mit diesen) und Shoubo (Ringen). Die Mönche des Shaolinklosters sollen bereits ab dem 2. Jahrhundert das vom Arzt Hua Tuo entwickelte System der 5 Tiere (Wu-Qix-Xi) geübt haben, was aber eher gesundheitlichen Zwecken diente. Der Tempelvorsteher Zhou Jing hatte Legenden zufolge zwei Kampfkunstmeister ins Kloster bestellt, die seine Mönche gegen Raubüberfälle wappnen sollten. Erst als 426 eine Befestigungsanlage des Kaisers und die dort stationierten Soldaten für die Sicherheit des Klosters sorgten, wurde diese Praxis wieder aufgegeben.

Der Ursprung der Shaolin-Kampfkunst wird auf den indischen Mönch Bodhidharma (chinesisch 菩提達摩 Pútídámó, jap. Bodai-Daruma oder Daruma) zurückgeführt, der um 512 ins Kloster kam, um dort den Chan-Buddhismus (= Zen-Buddhismus) einzuführen. Er musste angeblich feststellen, dass die dortigen Mönche nicht genug Ausdauer hatten, die viele Stunden dauernden Meditationsübungen durchzuhalten. Ausgehend von verschiedenen Yoga-Übungen soll er deswegen eine tanzähnliche Übungsreihe entwickelt haben, die als Shi-ba-luo-han-shou (die 18 Hände des Buddha) berühmt wurde. Sie sollen aus den Techniken des indischen Vajramushti hergeleitet sein. Dazu verfasste er zwei Sutras, Yi-jin-jing („Transformation der Sehnen und Bänder“, verschiedene Atemtechniken zur Verbesserung der Ausdauer) und Xi-sui-jing („Waschung des Marks“, zur Entwicklung von Selbstdisziplin und innerer Stärke). Sinn der Übungen war primär, den Körper ausreichend zu stärken. Bodhidharma soll außerdem das Wu-de („Kampfkunsttugend“)entworfen haben, welches zu Disziplin, Selbstbeherrschung, Bescheidenheit und Achtung vor dem Leben mahnte. Da sich in der Praxis zeigte, dass die so Trainierten auch erfolgreicher bei der Selbstverteidigung waren, begann man die Übungen auszuweiten. Der Stil wurde sowohl um tänzerische Elemente als auch um Selbstverteidigungstechniken erweitert.

Die Zahl der Anhänger der Lehre des Chan-Buddhismus stieg rasch an, und mit ihr die Zahl der Menschen, die ins Kloster pilgerten, um dort die Shaolin-Kampfkunst zu erlernen. Meng Zhang führte als Klostervorsteher 529 streng geregelte Aufnahmeverfahren, Übungsfolgen und Hierarchien ein. Die Nahkampf-Methoden wurden schriftlich festgehalten und in einem Raum mit sieben Siegeln verwahrt. (Diese Manuskripte gingen bei einem Brand verloren.)

Eine umfangreiche Reform führte der Shaolin-Mönch Jue Yuan im 14. Jahrhundert durch. Ab diesem Zeitpunkt umfasste das System 72 Übungen, zu denen Schläge (Da), Tritte (Ti), Würfe (Shuai), Griffe (Qinna) und Methoden zur Stimulation von Vitalpunkten (Dianxue) gehörten. Die Übungen sind unter verschiedenen Namen bekannt, z. B. Di-sha-shou („Teufelshand“) oder Zuo-ku-shu („Kunst der schmerzhaften Zwingen“). Er arbeitete außerdem Bodhidharmas Kampfkunsttugenden zu den „10 Regeln des Shaolin Quanfa“ aus, die die Grundlage heutiger Dojukuns sind. Um das System weiter zu perfektionieren, reiste Jua Yuan durch das Land, auf der Suche nach Kampfkunst-Experten. Zusammen mit seinem Arzt konnte er Bai Yu Feng zu einer gemeinsamen Arbeit bewegen, die schließlich zu den fünf Tierstilen führte. Diese Übungen wurden oft den Bewegungen von Tieren aus der chinesischen Astrologie nachempfunden, weil man hoffte, so Instinkte und Fähigkeiten der imitierten Tierarten erwerben zu können. Insgesamt 170 Aktionen verteilten sich auf folgende Bewegungstypen:

Drache(long) – Techniken zur geistigen Entwicklung (eine Art „Mentaltraining“)
Schlange(she) – Dehnungstechniken
Tiger (hu) – Techniken zur Stärkung von Knochen und Muskeln
Leopard (pao) – Training von Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer
Kranich (he) – Techniken zur allgemeinen Kräftigung und Vitalitätssteigerung

Diese mussten nun alle Shaolin-Schüler im ersten Ausbildungsjahr vollständig lernen.

PRINZIPIEN TRADITIONELLER SHAOLIN KAMPFKUNST

Shaolin-Kampfkunst wird heutzutage in einer unüberschaubaren Vielzahl von Schulen und Stilen auf der ganzen Welt gelehrt. Traditionell ausgerichtete Schulen versuchen im Unterschied zu modernen Schulen, die sich auf das von China aus propagierte moderne Wushu konzentrieren, folgende Techniken und Prinzipien zu betonen:

- Shaolin ist eine Kampfkunst, die körperlich anstrengende und repetitive Bewegungsübungen erfordert.
- Shaolin ist kein Sport. Shaolin hat keine tänzerischen oder pekingoperhaften Momente.
- Beim Shaolin steht nicht die Selbstverteidigung im Vordergrund, sondern die Bewegungsmeditation. Daher sind einige Übungen nicht auf Kampfsituationen anwendbar, da sie lediglich der Stärkung des Körpers und Geistes dienen.
- Shaolin kann man nicht als Wettkampf oder als Sparring betreiben, da seine Techniken auf ernsthafte Verletzung oder gar Tötung des Gegners ausgelegt sind.
- Shaolin hat keine Graduierungen (Dans) wie bspw. verschiedenfarbige Gürtel. Die Schüler lernen und verbessern sich fortlaufend, um ihre Fertigkeiten zu verbessern und nicht, um einen höheren Grad zu erlangen.

AKTUELLE SITUATION

Drei Phänomene prägen die aktuelle Situation der Shaolin-Kampfkunst: Die Darstellung und Weiterentwicklung von Shaolin-Kampfstilen und -traditionen im kulturellen Diskurs der vor allem von Hong Kong bestimmten Kampfkunst-Filmindustrie, die staatlich geförderte Wiederbelebung der Shaolin-Kampfkunst in China und von China aus und die weltweite Fortentwicklung der Shaolin-Kampfkünste in einzelnen Schulen, die zumeist einen historisierenden Ansatz verfolgen.

Einfluss der „Eastern“

Viele Darsteller in sogenannten Eastern sind oder waren hervorragende Exponenten von Shaolin-basierten Kampfkunststilen. Ihre Leinwandpräsenz wirkt zurück auf die Wahrnehmung und die Weiterentwicklung aktueller Kampfstile (Bruce Lee, Jet Li, Jackie Chan).

Shaolin-Kampfkunst aus China

In der Kulturrevolution wurden die Shaolinmönche aus dem Kloster vertrieben. Die chinesische Regierung hat inzwischen den touristischen und folkloristischen Wert der Shaolintradition erkannt und wieder Mönche in den Tempel gelassen. Im Jahre 1999 wurde der Betmönch Shi Yongxin als Abt des Klosters mit Zustimmung der chinesischen Kommunistischen Partei inthronisiert und zum Abgeordneten des chinesischen nationalen Volkskongresses ernannt. Neben zahlreichen Aktivitäten zur Wiederbelebung der Kultur der Shaolin machte er auch durch den hoch umstrittenen Abriss von Shaolin Village von sich reden. Bis 2001 waren in der direkten Umgebung des Tempels zahlreiche Kampfkunstschulen zu finden, die nur wenig Verbindung zum Tempel hatten, sich aber mit dem Namen „Shaolin“ schmückten. Dies förderte einerseits die Bekanntheit des Tempels, aus Sicht des Abtes Shi Yong Xin schädigte es aber die traditionellen Werte. Im Einverständnis mit der Regierung der Volksrepublik China ließ er im September 2001 fast alle Wushu-Schulen in Shaolin enteignen und abreißen. Die betroffenen Schulen wurden zwar mit entsprechenden Grundstücken im nahegelegenen Deng Feng (chin. 登封) entschädigt, zahlreiche Schulen wurden aber gegen ihren Willen vertrieben. Deren Grundstücke wurden zu einem guten Teil zu Feldern oder Grasflächen. Lediglich die staatliche Wushu-Schule „Wushu-Guan“ durfte bestehen bleiben. Sie wurde u. a. dazu erbaut, um Ausländern Wushu-Unterricht zu geben.

Die staatliche Fördung der Shaolin-Tradition ist auch international nicht folgenlos geblieben: 1992 emigrierte Meister Shi Yan Ming in die USA, während er sich auf einer Demonstrationsreise der Shaolinmönche befand. Er gründete einen Shaolin-Tempel in New York City. Als Reaktion darauf gründeten die chinesische Regierung und der chinesische Tempel 1996 einen eigenen Shaolin-Tempel in New York City.

Seitdem hat der chinesische Tempel in zahlreichen Ländern offizielle Ableger gegründet, so im Jahre 2000 einen Tempel in London unter Meister Shi Yanzi. Im Jahre 2005 gründete Meister Shi Yan Wang die Shaolin Yi Jin Jing Association in Hong Kong.

Seit 2005 existiert auch in Berlin mit dem Shaolin-Tempel Deutschland ein Ableger des Tempels unter Abt Shi Yong Chuan.

Weltweite Fortentwicklung

Unter anderem wegen der Repressalien gegen Klöster und Kampfkunstschulen während der chinesischen Kulturrevolution sind auch viele Shaolin-Kampfkünstler ins Ausland gegangen und haben dort ihre Stile weiterentwickelt. Dieser historische Hintergrund ist ein Grund für die heftigen Kontroversen mit den neuen Shaolin-Repräsentanten aus China.

VERWANDTE KAMPFKUNST-STILE


Nord

Tang Lang Quan (Mantis Kung Fu)
Ying Zhao Quan (Adlerklaue)

Süd

Hung Kuen
Choy Lay Fut
Wing Chun
Hung Fut
Fut Gar/ Lo Han

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Shaolin_Kung_Fu

Liebe Grüße,
Karin

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03.01.2012, 21:36 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.06.2014 14:01 von Karin.)
Beitrag #6
Re: Kung Fu
Human Weapon: Kung Fu (deutsch)

EDIT vom: 20.6.2014: Sorry Leute, die Youtube-Links funktionierten nicht mehr, sobald ich die Doku wieder auf Youtube finde, werde ich sie sofort posten!

Liebe Grüße,
Karin

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05.02.2012, 21:50 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.06.2014 14:08 von Karin.)
Beitrag #7
Re: Kung Fu
Die Rückkehr der Shaolin-Mönche:





https://www.youtube.com/watch?v=N2GVNBdUL4o
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07.02.2012, 01:56
Beitrag #8
Re: Kung Fu
Ohne die Leistungen schmälern zu wollen. Diese Jungs tun viele Jahre nichts anderes als sich nur auf die eine oder zwei Übungen zu konzentrieren. Alleine die Disziplien die dafür aufgebracht wird ist schon enorm. Kenne aus der Sportwissenschaft Geschichten über Spezialisten die so manchen Profi mit ihrer Leistung in den Schatten stellen.

Ich bin der Meinung das viele Akrobaten (z.B. der Junge auf der Stange von der letzten DSDS - Staffel) absolut vergleichbare Leistungen bringen. Viele der dargebotenen Übungen sind nur mit guter Technik, und die ist auch erlernbar, durch zu führen.

mit sportlichen Grüßen


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07.02.2012, 21:06
Beitrag #9
Re: Kung Fu
ach nimm mir doch nicht die ganze Vorfreude ;-)

Das das alles showmäßig aufgebaut ist, ist eh klar und wie bei jeder Show trainert jeder nur seinen Teil. Aber mir gehts mal um das Ganze, ist doch was anderes die Mönche und ihr "Kung Fu" live zu erleben als nur im Fernsehen oder auf Youtube.

Liebe Grüße,
Karin

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08.02.2012, 01:24
Beitrag #10
Re: Kung Fu
War nicht meine Absicht Dir den Abend zu verhauen. Bin eben nur ein Mensch der bei den meisten dingen im Leben die W -Fragen stellt. Warum, wieso, wann, wo und wie. LG und einen schönen Abend.

mit sportlichen Grüßen


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